FIRST STRIKE - CD REISSUE OF BCT COMPILATION

The fourth in this 100% crucial series of BCT Tapes reissues. This disc is perhaps the best yet, compiling 50 songs from bands you have never heard of (except the ACCUSED…and VATICAN COMMANDOS for the truly knowledgeable). Check this out: CLITBOYS, FUTURE RUINS, VIOLATION, SKOUNDRELS, MR. EPP, POISON CENTRE, EAT THE RICH and CULTURAL BREAKTHROUGH are all represented here, and there’s not a single track that doesn’t smoke. I could ramble for pages, but suffice to say these reissues are truly essential piece of punk history, one that was almost forgotten, but is thankfully being revived. (WN)
-MaximumRockNRoll

When I first discovered that the best of BCT tape compilations were going to be re-released on CD (and some on vinyl), this is the one I was most excited to get. Not only because First Strike was one of my favorites from the series (you never forget your first time) but because the compilers have done an excellent job of picking the best from various BCT projects, merging them into what are essentially new compilations and sweetening the whole deal with a handful of gems that were not included on the original BCT releases because they were divided/buried on other obscure releases of the day or simply never released. It amazes me that most of the songs on this CD are still raging and extreme 20 years later when the ante for such things has been raised to heights inconceivable in the early 80’s. Includes bands like CLITBOYS, VIOLATION, FUTURE RUINS, VATICAN COMMANDOS, MR. EPP, EAT THE RICH and THE ACCUSSED.
-Short Fast and Loud 10

Weiß nicht ob du mitbekommen hast, dass BCT Records von den insgesamt 27 Borderless Country Tapes, die Anfang bis Mitte der ’80er erschienen sind und zusammen 1.640 Minuten vom feinsten Früh-’80er Hardcorepunk enthielten, die besten 740 Minuten auf insgesamt 10 CDs pressen lassen und der „Frist strike – 10 bands – 50 songs – 1983 U.S. hardcore“ Sampler nach der ’00er „I thrash, therefore I am!“, der ’01er „Last white christmas“, der ’01er „Last white christmas II“ sowie einer weiteren, mir gerade entfallenen Komplikation, bereits der 5. Teil in dieser Serie ist... Ich halte diese Idee für absolut cool, denn die originalen BCT Tapes, die heutzutage normalerweise eigentlich niemand mehr noch haben dürfte (und wenn doch sind die Dinger mittlerweile hundertprozentig vollkommen unhörbar), sind einfach nur noch kultig! Egal, mal zur Mucke, so let’s fucking go: Den Anfang machen die CLITBOYS, die mit ihrer ’83er „We don’t play the game“ 7“ eine so was von hervorragende Single aus den Studios geschmissen haben, dass ich mich wirklich gefreut habe, dass unter den acht hier vertretenen Stücken gerade mal drei auf dem just erwähnten Siebensonger zu finden waren. Aahhhh, die CLITBOYS brachten einfach herrlichen, schnellen und zynischen Hardcore der besten Sorte! Die 7“ ist definitiv einer meiner all-time Faves was klassischen Amicore angeht und da die CLITBOYS hier ebenfalls rulen raste ich mal eben aus!! So, fertig... FUTURE RUINS spielen danach viermal typischen ’83er Amicore, also zackigen, krachigen und snotty as fuck Rotzepunk mit entsprechendem Gesang. Sehr, sehr gute Arbeit!! Die folgenden VIOLATION sind sechsmal mit knatterndem, fast as fuck, aber dennoch catchy as hell Hardcore inklusive bestem Shouting am Start und überzeugen deswegen aus vollen Rohren mit straight und simplen Kulturgut aus den frühen ’80ern!! Fuck, „No swimming in this pool“ ist eine verfickte Hymne!!! Eine der drei mir bekannten Bands dieses Monsters sind VATICAN COMMANDOS, die mit ihren beiden ’83er 7“es „Hit squad for god“ bzw. „Just a frisbee“ sowie der ’84er „Point me to the end“ LP drei mächtig regelnde Scherben veröffentlicht haben und dass die hier zu gefallen wissen liegt nicht nur daran, dass 75% der hier vertretenen vier Songs auf den just erwähnten Schnitten zu finden waren. Diese Jungs waren mit ihrem schnellen, teilweise leicht holperig/kratzigen Hardcore immer wesentlich zu unterbewertet und das ist ein Fakt, der sich nicht einfach wegdiskutieren lässt! VATICAN COMMANDOS sind Gott und damit Ende im Gelände! Nach diesen klassischen Klängen sind die SKOUNDRELZ dran, die dreimal vollkommen geilen, dreckigen, zynischen, lo-fi Punk im Stil von einer etwas hardcorigeren Variante von THE LEWD oder THE MAD fabrizieren. Wenn du mich fragst killen die!! Next up are MR. EPP, welche sich hier drei Smasher von unglaublich rumpeligem, extrem übersteuerten Rüpelpunk aus den Leisten kloppen. Fuck yeah!! POISON CENTER fackeln danach nicht lange und klatschen dir hammerharten, permanent rasend schnellen Thrashcore mit komplett angepissten Shouting in die Radarlappen und ich kann nicht anders und gebe hier an Eides statt zu, dass mich diese neun kurzen, auf den Punkt gebrachten Schlitzer trotz der wirklich noisigen Aufnahmequalität vollkommen an die Wand genagelt haben!! Geilometer!!! EAT THE RICH putzen sich anschließend durch sieben Cuts, die nichts anderes als irre powervollen, räudigen und nur noch rockenden, punkig as fuck Sound featuren, wobei ich „Eat the rich“ einen absolut kultigen Hitcharakter bescheinige! Dieser Song ist einfach nur noch klasse, aber auch ansonsten erinnern die mich wirklich frappierend an die alten MEATMEN, von daher können EAT THE RICH gar nicht schlecht sein, comprende!?! Die beiden Lieder von CULTURAL BREAKTHROUGH bringen danach zwar netten Hardcore, aber im Vergleich zu den anderen Repräsentanten auf dieser CD sind die nicht ssooo fürchterlich aufsehenerregend!! Zum Schluss dürfen THE ACCÜSED mit vier Tracks ran, die mir bis auf „In a death bed“ (das war auf deren nur noch fürstlicher ’86er „The return of Martha Splatterhead“ LP) alle völlig unbekannt sind! THE ACCÜSED sind hier noch richtig schnell, brutal und einfach nur noch angepisst, also wesentlich early-’80‘s orientierter als zu ihren späteren Splattercore-Zeiten, wobei ich sagen muss, dass ich die „The return of Martha Splatterhead“ LP eigentlich als das beste THE ACCÜSED Material einstufen würde. Anyway, hier rocken die echt was vom Teller, so fucking what!?! Anhand dieses ellenlangen Reviews kannst du sicherlich erkennen, dass ich die 67:28 Minuten lange „Frist strike – 10 bands – 50 songs – 1983 U.S. hardcore“ comp. CD für nur noch geil halte und somit auch nicht in der Lage bin hier irgendwelche Favoriten zu listen – ich liebe halt ’83er Amicore über alles und hier ist nun mal nix anderes drauf!! Haben!
-Eye Witness 52